
Am Wochenende starten wir in die zweite Saisonhälfte! Mit 21 Punkten auf einem starken achten Tabellenplatz blicken die Biber auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück. Bevor es am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau wieder um wichtige Punkte geht, haben wir für euch einige interessanten Zahlen und Daten zur Hinrunde unserer Biber zusammengestellt.
Die Torschützen
Beim DRHV steht das Team im Mittelpunkt – das zeigt auch ein Blick auf die Torschützenliste der Biber. Die Treffer verteilen sich in der Hinrunde sehr ausgewogen auf mehrere Schultern. Angeführt wird das interne Ranking von Jakub Powarzyński mit 65 Toren. Dicht dahinter folgen Yannick-Marcos Pust (64 Treffer) und Fritz-Leon Haake (63). Auch Mika Schüler (60) und Yannick Danneberg (59) liegen nur knapp zurück und unterstreichen die Ausgeglichenheit.
Die Torhüter
Das Torhütergespann Philip Ambrosius und Janik Patzwaldt kommt zusammen auf insgesamt 200 Paraden – das entspricht einer Fangquote von 27,76 Prozent. Während Ambrosius dabei knapp über 30 Prozent liegt, stehen bei Patzwaldt 25,5 Prozent zu Buche. Letztgenannter zählt mit sieben Paraden bei Tempogegenstößen zu den Top-3 der Liga. Der 32-jährige Ambrosius führt zudem ligaweit das Ranking der Torhüter bei den Assists (7) und selbst erzielten Toren (4) an und belegt mit 13 gehaltenen Siebenmetern Rang zwei. Insgesamt starke Zahlen beider Schlussmänner, die mit ihren Leistungen einen wichtigen Beitrag zum Teamerfolg leisten.
Der Vorbereiter
Er trifft nicht nur selbst hochprozentig, sondern setzt auch seine Mitspieler immer wieder glänzend in Szene: Die Rede ist von Fritz-Leon Haake. Der Spielmacher bereitete in 13 Einsätzen bereits 53 Treffer vor. Zusammen mit seinen 63 eigenen Toren war er damit an rund 22 Prozent aller DRHV-Tore in der Hinrunde direkt beteiligt. Der erst 21-Jährige übernimmt auf dem Feld viel Verantwortung und überzeugt vor allem mit seinem hohen Tempo, seinem starken Eins-gegen-eins sowie seiner ausgeprägten Spielübersicht.
Der HPI-Wert
Er wurde in der Schlussphase der Hinrunde schmerzlich vermisst: Yannick Danneberg. Der Rückraumspieler erreichte im Durchschnitt einen HPI-Wert von 77 – ein starker Wert, der seine Bedeutung für das Spiel der Biber unterstreicht. Aufgrund von Verletzungen stand Danneberg Cheftrainer Vanja Radić in der Hinrunde allerdings nur in elf Partien zur Verfügung. Wenn er auf dem Feld steht, ist er nicht nur der Rückraumshooter des Teams, sondern auch eine zentrale Stütze im Innenblock der Defensive sowie einer der drei Siebenmeterschützen der Biber. Mit seinem HPI-Wert von 77 ist Yannick Danneberg ligaweit der Spieler mit dem höchsten durchschnittlichen HPI-Wert auf seiner Position im linken Rückraum – ein weiterer Beleg für seine individuelle Klasse und Ausgeglichenheit. (Der Handball Performance Index (HPI) basiert auf allen in den Spielen der 2. HBL erfassten Leistungsdaten, darunter Tore, Assists, Paraden, Fehlwürfe und technische Fehler.)
Der Meisterdieb
Keine Überraschung beim Top-Balldieb im Team der Biber: Bereits in der Saison 2024/25 war Yannick-Marcos Pust der Spieler mit den meisten Steals. Auch in den bisherigen 17 Spielen dieser Spielzeit konnte er bereits zehn Bälle „klauen“ – meist mit direkter Konsequenz für den Gegner, denn häufig verwandelte er die Ballgewinne selbst im Tempogegenstoß. Dabei ist vor allem sein perfektes Timing entscheidend: Pust muss stets abwägen, wann der richtige Moment ist, um einen Pass abzufangen. Um seinen Bestwert aus der Vorsaison zu übertreffen, in der ihm insgesamt 22 Steals gelangen, wird er in der Rückrunde allerdings noch einmal nachlegen müssen.
Die Fans
Insgesamt verfolgten in der Hinrunde 12.425 Zuschauer die acht Heimspiele des DRHV. Das entspricht einem Schnitt von 1.553 Fans pro Partie, die den Weg in die Anhalt-Arena gefunden haben. Den Zuschauerrekord stellte das Mitteldeutsche Derby am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den HC Elbflorenz Dresden auf: 2.404 Fans sorgten dabei für eine stimmungsvolle Kulisse in der Arena. Diese Zahlen sind solide, zeigen aber auch noch Luft nach oben – zumal in der vergangenen Saison ein leicht höherer Zuschauerschnitt von 1.603 erreicht wurde.

Die DRHV-Fanszene sorgt wie gewohnt für Stimmung in der Anhalt-Arena. I Foto: Norman Gunkel
Die Defensive
Im Gegentorranking belegt man mit 521 Toren Rang elf aller Teams der 2. HBL. Mit insgesamt 35 Steals belegt das Team ligaweit Rang fünf. Bei den geblockten Würfen (19) rangiert man hingegen im unteren Drittel der 2. HBL. Hinzu kommen 81 Zeitstrafen – nur zwei weniger als Ligaspitzenreiter TV Großwallstadt (83). Die meisten Zeitstrafen sammelten Jakub Powarzyński (21) und Valentin Neagu (17).
Die Offensive
Insgesamt erzielten die Biber in der Hinrunde 530 Tore und belegen damit ligaweit Rang acht – torgleich mit dem HSC 2000 Coburg. 485 dieser Treffer waren Feldtore, womit man gemeinsam mit dem HBW Balingen-Weilstetten die zweitmeisten Feldtore der 2. HBL erzielte. Hinzu kommen 45 verwandelte Siebenmeter. Die Feldwurfquote liegt bei 62,66 Prozent, von der Siebenmeterlinie sind es 72,58 Prozent – Werte, die im Ligamittelfeld angesiedelt sind.
Anzeige






