
Am vergangenen Wochenende fand das 3. Internationale Handballturnier um den Biber Cup 2026 statt. Das ausgewählte Teilnehmerfeld kam aus dem hohen Regal des internationalen Jugendhandballs.
In der Vorrunde duellierte sich der DRHV 06 mit dem Nachwuchsteam aus Celje. Zu viele technische Fehler und die mangelnde Torausbeute verhinderten hier allerdings den Erfolg. Am Samstag ging es gegen die polnischen Vertreter aus Plock. Ein souveräner Sieg war der Start in den zweiten Turniertag. Im letzten Vorrundenspiel ging es gegen das Leistungszentrum aus Brno. Beide Spiele gewannen die Bauhausstädter souverän und qualifizierten sich für das Viertelfinale.
In diesem wartete die litauische U17-Nationalmannschaft auf unseren Nachwuchs. Die Ausgangslage war klar – wer gewinnt, darf ausschlafen. Und genau dies schien den Bibern Auftrieb zu geben. Die Litauer sind seit Start des Biber Cups jedes Jahr dabei und haben unsere Nachwuchsteams stets besiegt. Nun gab es die erste Revanche. Bereits nach 14 Minuten stand es 10:5 für den DRHV 06. In der Folge versuchten wir, den Vorsprung zu verwalten. Das gelingt aber auf diesem Niveau nicht wirklich und bei 16:16 ist der Gleichstand hergestellt. Bei noch knapp acht zu spielenden Minuten müssen die Jungs nun zeigen, was sie können – und das machen sie. Mit 21:18 gewinnen die Biber das Spiel und stehen im Halbfinale gegen Empor Rostock.
Die Sportschüler aus Rostock sind ein Gegner, der den Bibern liegt. Aber was die Bauhausstädter hier ablieferten, war sensationell. Über eine grandiose Defensive erkämpften sich die Jungs einen Ball nach dem anderen und es ging mit einer Sieben-Tore-Führung in die Pause. 13:6 für die Biber – das war ein deutliches Signal. Die Halle war definitiv angezündet und hatte Bock auf mehr. Am Ende siegen die Biber souverän mit 26:13 und ziehen zum ersten Mal ins Finale des Biber Cups ein.
Im Endspiel ging es gegen die Fivers aus Wien – die Talentschmiede aus Österreich. In einem stets engen Endspiel liefen die Biber von Beginn an einem Rückstand hinterher. Wir versuchten viel und gaben alles, aber es hat nicht sollen sein. Die Biber gehen am Ende volles Risiko und verlieren knapp.
Am Ende überwiegt der Stolz der Spieler, Trainer und Fans über das Erreichte. Alle Beteiligten bedanken sich für die tolle Organisation und bei allen Helfern der Veranstaltung.






