
Auch in diesem Jahr durfte sich die U15 des DRHV 06 beim internationalen Biber Cup mit den europäischen Spitzenteams messen. Das Teilnehmerfeld war hochkarätig besetzt, mit Mannschaften aus Slowenien, Polen, Tschechien, Schweden und Österreich ging es gegen echte Aushängeschilder des internationalen Jugendhandballs.
Für unsere Jungs war es dabei ein besonderes Turnier: Erst seit vier Wochen arbeitet die neu formierte Mannschaft mit dem neuen Trainerteam, und so stand kurz vor Saisonstart vor allem das gemeinsame Einspielen im Fokus. Bewusst wurden verschiedene Konstellationen auf der Platte ausprobiert – die Jungs sollten Erfahrungen sammeln, auch aus Fehlern lernen und diese bewusst machen dürfen.
In der Vorrunde bekam es der DRHV 06 mit RK Celje aus Slowenien, SKF Wisla Plock aus Polen und SKKP Handball Brno aus Tschechien zu tun. Gegen Celje setzte es zum Auftakt eine 11:20-Niederlage, gegen Wisla Plock ging es mit 13:23 verloren, und auch gegen Brno reichte es mit 15:24 nicht zu einem Erfolg. Der ungewohnt körperbetonte Spielstil der europäischen Gegner machte den Jungs dabei zu schaffen – eine Umstellung, an die sie sich unsere junge Mannschaft erst gewöhnen und anpassen musste.
Als Gruppenvierter ging es im Viertelfinale gegen den favorisierten HC Empor Rostock, der die Bauhausstädter deutlich mit 44:17 in die Schranken wies und den DRHV 06 in die Platzierungsrunde um die Plätze 5 bis 8 schickte.
Dort traf man erneut auf Brno – und genau in diesem Spiel zeigte sich nach Einschätzung des Trainerteams der größte Fortschritt des Wochenendes. Mit 20:27 unterlag man zwar wieder, setzte aber von Beginn an deutlich couragierter und körperlich präsenter dagegen – ein spürbarer Schritt in die richtige Richtung im Vergleich zum Auftritt gegen Rostock. Im Spiel um Platz 7 unterlag der DRHV 06 anschließend Talent Plzen mit 19:39 und belegte damit den achten Platz.
Sportlich war es also ein Wochenende zum Lernen. Grundsätzlich zeigte sich das Trainerteam aber zufrieden: Es konnte viel ausprobiert werden, die Mannschaft hat sich sichtbar an die Situation angepasst und wächst von Spiel zu Spiel weiter zusammen. Jetzt heißt es, hart weiterzuarbeiten, damit die Körperlichkeit und die gewonnenen Erkenntnisse auch am kommenden Wochenende zum Saisonstart abgerufen werden können.
Für alle Beteiligten war es dennoch ein rundum gelungenes und super organisiertes Turnier. Alle Beteiligten bedanken sich für die großartige Organisation und bei allen Helfern der Veranstaltung.






