
David Mišových trifft mit der slowakischen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation auf Deutschland. I Foto: Christoph Pabel
Nach dem Auswärtsspiel bei der HSG Nordhorn-Lingen haben sich drei Spieler des Dessau-Roßlauer HV in die Länderspielpause verabschiedet. Simon Sirot, David Mišových und Mihkel Löpp reisen zu ihren Nationalmannschaften und stehen vor spannenden Aufgaben. Für einen von ihnen wartet dabei ein ganz besonderes Highlight.
Die weiteste Reise hat Simon Sirot vor sich. Den italienischen Linksaußen zieht es nach Conversano in den Süden Italiens, unweit von Bari. Dort versammelt Nationaltrainer Bob Hanning seine Mannschaft, um sich auf die beiden anstehenden EM-Qualifikationsspiele vorzubereiten. Am 5. November trifft Italien auf die Slowakei, zwei Tage später wartet Belgien auf die italienische Auswahl. Im Duell mit der Slowakei könnte es dabei zu einer besonderen Begegnung kommen: Sirot trifft auf DRHV-Teamkollegen David Mišových, der ebenfalls für die anstehenden Länderspiele nominiert wurde. Damit könnten sich die beide Spieler auf internationalem Parkett direkt gegenüberstehen – und sich sogar unmittelbar auf ihren Positionen gegeneinander messen.
Für Mišových hält die Länderspielwoche allerdings noch ein weiteres Highlight bereit. Am 8. November trifft die Slowakei in Prešov auf Deutschland. Die Partie wird live im ARD-Sportschau-Livestream übertragen und ist für den DRHV-Rechtsaußen eine Premiere. „Das ist das erste Mal überhaupt, dass ich gegen Deutschland spiele. Darauf freue ich mich ganz besonders. Aber auch gegen Italien wird es schwer für uns. Ich erwarte zwei geile Spiele gegen zwei starke Gegner“, blickt Mišových auf die bevorstehenden Aufgaben.
Auch Mihkel Löpp ist mit der estnischen Nationalmannschaft gefordert. Für die Auswahl Estlands stehen zunächst ein Auswärtsspiel gegen Serbien in Novi Sad und anschließend die Heimpartie gegen Island in Tallinn auf dem Programm. „Auf uns warten zwei anspruchsvolle Aufgaben. Gerade gegen Island wird es sehr schwer. Mit etwas Glück und einer guten Leistung könnten wir gegen Serbien vielleicht für eine Überraschung sorgen“, so Löpp.
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